Cube Nuroad Hybrid C:62 EXC 400X blackline (2026)
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Beschreibung
Cube Nuroad Hybrid C:62 EXC 400X blackline (2026)
Einleitung: Zwei Welten, ein Rad
Es gibt Fahrräder, die sich auf eine Aufgabe spezialisieren. Und dann gibt es das Cube Nuroad Hybrid C:62 EXC 400X. Wir haben dieses Modell eingehend analysiert und können sagen: Cube hat hier ein Konzept konsequent zu Ende gedacht. Das Nuroad Hybrid C:62 EXC verbindet die Eleganz eines Rennrads mit der Robustheit einer Gravel-Maschine – und zwar nicht als Kompromiss, sondern als durchdachte Synthese. Das Rad ist leicht genug für zügige Touren auf dem Asphalt, stabil genug für geschotterte Forstwege, und dank elektrischer Unterstützung auch dann noch ein Vergnügen, wenn es nach einem langen Arbeitstag auf die Abendtour geht.
Das Gesamtgewicht liegt bei 14,1 kg – für ein E-Bike mit Carbon-Rahmen, Schutzblech-Option und Gepäckträgeraufnahme ein bemerkenswerter Wert. Das spüren Sie, wenn Sie das Rad die Treppe hochtragen oder im Sprint anziehen. Hier fühlt es sich eben nicht an wie ein umgerüstetes Trekkingrad, sondern wie ein echtes Sportgerät mit praktischem Nutzwert.
Antrieb & Performance: Leise, präzise, kraftvoll
Das Herzstück des Antriebssystems ist der Bosch Performance SX Motor mit 60 Nm Drehmoment und einer 400-Wh-CompactTube-Batterie. Warum ist das relevant? Der Performance SX ist Boschs leichtester Mittelmotor – er wurde speziell für Räder entwickelt, bei denen das Fahrgefühl ohne Unterstützung genauso wichtig ist wie mit. Das bedeutet: Schalten Sie die Unterstützung aus, merken Sie kaum, dass da ein Motor sitzt. Kein träges Widerstandsgefühl, kein schwerfälliger Tritt. Das Tretlagergehäuse bleibt schlank, die Gewichtsverteilung im Rahmen ist ausgewogen.
Die Steuereinheit des Bosch-Antriebssystems ist in das Oberrohr integriert, ergänzt durch eine Mini-Lenkerfernbedienung. Das ist kein Zufall, sondern Designentscheidung: Der Lenker bleibt aufgeräumt, die Bedienung erfolgt mit dem Daumen, ohne den Griff zu verlieren. Für Touren in unebenem Gelände ein echter Vorteil.
Besonders interessant: Der Rahmen ist PowerMore-ready, das heißt, er ist für einen zusätzlichen Akku-Booster von 250 Wh vorbereitet. Wer also längere Gravel-Abenteuer oder mehrtägige Bikepackingtouren plant, kann die Reichweite künftig erweitern, ohne das Rad wechseln zu müssen. Das ist Weitsicht in der Entwicklung.
Fahrwerk & Geometrie: Gravel-tauglich, aber kein Schaukelpferd
Der Rahmen trägt die Bezeichnung C:62® Advanced Twin Mold und verfügt über eine Gravel Endurance Geometrie sowie ein internes Kabelführungssystem. Was bedeutet das in der Praxis? Die Gravel-Endurance-Geometrie setzt auf einen längeren Radstand und einen flacheren Lenkwinkel als ein reines Rennrad. Daraus folgt: mehr Laufruhe auf losen Untergründen, weniger Nervosität bei Schotterpisten, und eine entspanntere Haltung auf langen Touren. Sie müssen nicht ständig kämpfen – das Rad läuft ruhig und gibt Ihnen Kontrolle, auch wenn der Untergrund es nicht tut.
Die Carbongabel ist im Format 1 1/2″ bis 1 1/2″ konisch ausgeführt, mit Flat-Mount-Bremsaufnahme, Schutzblech- und Lowrider-Befestigungspunkten sowie interner Lichtverkabelungsoption. Eine konische Gabel bietet mehr Steifigkeit im Bereich des Gabelschafts – das sorgt dafür, dass Lenkimpulse direkt umgesetzt werden, ohne dass die Gabel bei höherer Belastung nachgibt. Wer schon einmal auf einem Rad mit labber Gabel durch ein schnelles Schotterkurvenwerk gefahren ist, weiß, warum das wichtig ist.
Das Laufrad-Setup basiert auf Newmen Performance X.R.25-Felgen mit 28/28 Speichen im Tubeless-Ready-Format und 12×100 mm bzw. 12×148 mm Steckachsen. Tubeless-ready bedeutet: Sie können ohne Schlauch fahren und damit das Reifendruckfenster nach unten erweitern – mehr Grip, weniger Pannengefahr. Die Speichenanzahl von 28 je Laufrad ist für ein Gravel-E-Bike absolut alltagstauglich und bietet genug Reserven für beladene Touren.
Als Bereifung kommen 45 mm breite Schwalbe G-One RS Pro Reifen zum Einsatz. Diese Reifenwahl ist gut durchdacht: Der G-One RS Pro ist ein schnell rollender Semislick mit feinem Profil, der auf befestigten Wegen kaum Rollwiderstand erzeugt, auf lockerem Schotter aber noch ausreichend Grip bietet. Kein Allwetter-Panzer, aber ein fairer Kompromiss für gemischtes Terrain.
Komponenten-Check: Schaltung und Bremsen unter der Lupe
Kommen wir zu dem Teil, bei dem wir in der Werkstatt immer genau hinschauen: Schaltung und Bremsen. Denn hier entscheidet sich, ob ein Rad auf der Straße wirklich funktioniert – nicht nur im Prospekt.
Die Schaltgruppe ist die SRAM Rival XPLR AXS E1 im 1×13-Format mit einer SRAM XPLR XG-1351 Kassette im Bereich 10-46T. Warum 1×13 statt 2x? Bei Gravel-Bikes hat sich das 1x-System aus gutem Grund durchgesetzt: kein vorderes Umwerfen, kein Kettenabwurf, keine Kreuzkettenproblematik. Die 13-fach-Kassette von SRAM XPLR füllt die wegfallende Übersetzungsbreite durch engere Abstufungen und eine größere Gesamtbandbreite. Mit 10 bis 46 Zähnen haben Sie sowohl für flotte Abfahrten auf Asphalt als auch für steile Schotterrampen das passende Ritzel – und dank der elektronischen AXS-Schaltung wechseln die Gänge auch unter Last sauber und präzise. Kein Schalten in die Leere, kein Rattern. Das System funktioniert zuverlässig, und das ist im Alltag mehr wert als jeder Laborbericht.
Als Kurbelgarnitur kommt eine ACID MTB Hybrid Pro mit 40 Zähnen zum Einsatz. Das passt gut zum elektrischen Antrieb: 40 Zähne vorne in Kombination mit der breiten Kassette decken genau das Spektrum ab, das ein E-Gravel-Fahrer braucht – leistungsunterstützt bergauf, entspannt auf der Ebene, kontrolliert bergab.
Die Bremsen sind SRAM Rival AXS E1 hydraulische Scheibenbremsen im Flat-Mount-Format, beidseitig mit 180-mm-Rotoren. Warum hydraulisch, und warum 180 mm? Hydraulische Scheibenbremsen übertragen die Bremskraft durch Flüssigkeitsdruck, nicht durch einen Zug. Das Ergebnis: dosierbarere, gleichmäßige Bremswirkung, und vor allem – kein Nachlassen bei Nässe oder langen Abfahrten. Ein mechanisches Scheibensystem kann bei Hitze und Feuchtigkeit spürbar nachgeben. Hydraulik tut das nicht in demselben Maß. Für ein Rad, das ganzjährig genutzt wird, ist das keine Luxus-, sondern eine Sicherheitsentscheidung. 180 mm Rotoren bieten dabei ausreichend Hebelwirkung für schnelle Verzögerungen, ohne dass man am Berg übergreifen muss.
Als Direktmontage-Kettenführung ist eine Reverse Flip-Guide E-Chain Guide verbaut. Das ist kein Schmuckstück, sondern Funktion: Auf unebenem Untergrund und mit dem etwas erhöhten Antriebsdrehmoment des E-Motors neigt die Kette ohne Führung dazu, abzuspringen. Die Kettenführung verhindert das zuverlässig – unbemerkt, leise, effektiv.
Alltag & Ausstattung: Was das Rad wirklich kann
Jetzt zum praktischen Teil. Der Rahmen bietet Befestigungspunkte für Schutzbleche, Gepäckträger und einen Seitenständer, und der Carbonrahmen verträgt Reifen bis 50 mm Breite, auch mit montiertem Schutzblech. Das klingt nach einer technischen Randnotiz, ist aber für den Alltagseinsatz entscheidend: Ein Gravel-E-Bike ohne Schutzblech-Option ist nach einem Regenschauer ungeniessbar. Cube hat das von Anfang an mitgedacht.
Der Rahmen verfügt über einen versteckten Sattelklemmen-Mechanismus, einen integrierten Seitenständeranschluss im Flat-Mount-Format sowie ein Boost-148-Hinterbauformat mit UDH-Schaltaugenstandard. Das UDH-Schaltauge (Universal Derailleur Hanger) ist ein weiterer Pluspunkt für Langzeitnutzer: Dieses standardisierte System bedeutet, dass Ersatzschaltaugen in zehn Jahren noch genauso leicht erhältlich sein werden wie heute.
Cube hat außerdem ein X-Connect-Kabel für den einfachen Anschluss eines kompatiblen ACID-Frontlichts vorinstalliert. Konkret bedeutet das: Das Stromkabel für das Frontlicht ist bereits im Rahmen verlegt. Kein Kabelsalat, kein nachträgliches Bohren. Wer möchte, kauft das passende ACID-Licht dazu und steckt es ein.
Der Lenker ist ein Newmen Advanced Gravel Bar 318 aus Carbon mit 31,8 mm Klemmmaß, der Sattelstütze aus demselben Haus ebenfalls Carbon, 27,2 mm. Carbon-Cockpit und Carbon-Stütze dämpfen hochfrequente Vibrationen aus dem Untergrund auf eine Weise, die kein Aluminium-Pendant reproduziert. Wer lange Touren fährt, merkt den Unterschied in den Händen und im Rücken.
Zielgruppe: Für wen ist dieses Rad gemacht?
Das Nuroad Hybrid C:62 EXC 400X richtet sich an Fahrer, die sich nicht festlegen wollen – und das mit System. Wer morgens auf dem Asphalt zum Bahnhof pendelt, mittags eine Gravel-Runde dreht und am Wochenende mit Gepäck auf Tour geht, findet hier ein Rad, das alle drei Szenarien ernstnimmt. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 130 kg, was bei 14,1 kg Eigengewicht des Rades rund 15 kg Zuladung für Gepäck erlaubt – genug für eine mehrtägige Bikepackingtour.
Das Modell ist nichts für Fahrer, die ein reinrassiges Rennrad suchen oder maximale Geländetauglichkeit benötigen. Aber für alle, die Alltagsnutzen und sportlichen Anspruch in einem Rad vereinen wollen, ist es eines der durchdachtesten Angebote in dieser Klasse. Carbon ohne Diva-Allüren. Elektronische Schaltung ohne Spielzeugcharakter. Elektrische Unterstützung ohne E-Bike-Stigma. Das ist das Nuroad Hybrid C:62 EXC 400X.
Technisches Datenblatt
| Gruppe | Komponente | Spezifikation |
|---|---|---|
| E-System & Leistung | Motor | Bosch Performance SX, max. 60 Nm (BDU31), Mittelmotor |
| Motorgeschwindigkeit | bis 25 km/h | |
| Akku | Bosch CompactTube 400, 400 Wh, voll integriert, nicht herausnehmbar | |
| Bedieneinheit | Bosch System Control inkl. Mini Remote | |
| Ladegerät | Bosch 2A | |
| Rahmen & Fahrwerk | Rahmenmaterial | Carbon C:62 Advanced Twin Mold |
| Rahmenform | Diamant (hohes Oberrohr) | |
| Geometrie | Gravel Endurance, Flat Mount Disc, Boost 148, UDH | |
| Gabel | CUBE C:62, 1 1/2″ Tapered, Flat Mount Disc, 12×100 mm | |
| Steuersatz | ACROS, Top/Bottom Integrated 1 1/2″, Integrated Cable Routing | |
| Antrieb & Schaltung | Schaltsystem | Elektronisch AXS, 13-fach |
| Schaltwerk | SRAM Rival XPLR AXS E1 | |
| Schalthebel | SRAM Rival AXS E1 | |
| Kassette | SRAM XPLR XG-1351, 10-46T | |
| Kurbel | ACID MTB Hybrid Pro, 40T | |
| Kette | SRAM Rival | |
| Kettenführung | Reverse Flip-Guide E-Chain Guide, Direct Mount, I-Plate | |
| Pedale | ACID PP Trekking | |
| Bremssystem | Bremsmodell | SRAM Rival AXS E1, hydraulische Scheibenbremse, Flat Mount |
| Scheibe vorne | 180 mm | |
| Scheibe hinten | 180 mm | |
| Laufräder & Reifen | Laufradgröße | 28″ |
| Felgen / Naben | Newmen Performance X.R.25, 28/28 Speichen, 12×100 / 12×148 mm, Tubeless Ready | |
| Reifen | Schwalbe G-One RS Pro, TLR, 45-622 | |
| Cockpit & Komfort | Lenker | Newmen Advanced Gravel Bar 318, Carbon, 31.8 mm |
| Vorbau | CUBE CIS Stem w/ Cable Routing, FPI-Link | |
| Lenkerband | ACID Bartape CC 3.0 | |
| Sattel | ACID Nuance Pro | |
| Sattelstütze | Newmen Advanced, Carbon, 27.2 mm | |
| Technische Spezifikationen | Gewicht | 14,1 kg |
| Max. Systemgewicht | 130 kg | |
| Rahmengrößen | XS / S / M / L / XL | |
| Rahmenfarbe | Blackline | |
| Modelljahr | 2026 | |
| Disziplin | E-Gravelbike, Road Endurance & Gravel |
Zusätzliche Informationen
| Größe | L, M, S, XL, XS |
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